Wahrnehmung + Netzwerk = Marke + Erfolg

Bewertungen von Personen, Unternehmen, Marken in Netzwerken und der Öffentlichkeit werden nicht nur rational nach (eigenem) Nutzen oder ihrer wirtschaftlichen Reichweite getroffen, sondern richten sich heute nachweislich wesentlich an der subjektiven Wahrnehmung, am Gerechtigkeitsempfinden und Fairnesserwartungen der Mehrheit aus. Die wachsende Anzahl von Algorithmen als Entscheidungsgrundlage erkennt diese Bewertung ebenfalls und verdichtet diesen Mehrheitseffekt. Wer das beachtet, erkennt frühzeitig die Auswirkungen („Zustimmung und Widerstände“). Dies geschieht durch Berücksichtigung unterbewusster Bewertungsmechanismen und folgt den Regeln sozialer Intelligenz.

Soziale Intelligenz ist für uns das Wissen einer am Gerechtigkeits- und Fairnessempfinden ausgerichteten, wissenschaftlich basierenden Methode aus der Gerechtigkeitsforschung zur Schaffung größtmöglichen Nutzens aus menschlicher Interaktion im Rahmen des bestehenden freiheitlichen Wertegefüges. Soziale Intelligenz bestimmt Wahrnehmung, Effektivität der Kommunikation und Reputation und damit Erfolg. In Zeiten des (digitalen) Wandels – der sog. Disruption (engl. für Stören, Auseinanderreißen), der Informationsüberflutung und der tatsächlichen oder gefühlten Ungleichheit kommt sozialer Intelligenz eine überragende Bedeutung zu, weil durch die Veränderung neue Regeln und damit neue soziale, gesellschaftliche Modelle entstehen.